Die Geschichte

An einem schönen Sommertag des Jahres 1926 saß eine Gruppe junger Männer in der damaligen Anzinger Sauschütt (Forsthaus) im Ebersberger Forst gemütlich beieinander, und die gute Stimmung animierte dazu, ein Volkslied nach dem anderen zu singen...

Dies war die Geburtsstunde eines Männergesangvereins, der sich auch noch den passenden Namen „Waldeslust" verlieh. Der Männerchor erlebte seine Höhen und Tiefen; wie in fast allen Gesangvereinen mangelte es immer an jungem Nachwuchs.

Im Frühjahr 1995 wurde der Beschluss gefasst, den Männerchor in einen gemischten Chor umzuwandeln. Aus dem MGV Waldeslust wurde somit ein „Neuer Chor Anzing". Dieser Name, erst nur als Provisorium gedacht, ist ihm bis heute geblieben. Hat er sich doch in kurzer Zeit durch den frischen Wind, den die Sängerinnen hineinbrachten und der Tatkraft und dem Können seines jungen Dirigenten Stefan Steiner im Landkreis Ebersberg bereits einen Namen gemacht. Die Nachfolge der Dirigenten Stefan Steiner (bis Februar 2000) und Tatiana Leykina (bis 2008) trat die Musikpädagogin und Chorleiterin Miriam Weber aus Glonn an. Unter ihrer Leitung singt sich dieser gemischte, weltliche Kammerchor mit viel Freude quer durch alle Stile und Genres.

Im Jahr 2010 hat der Chor mit Andrei Artemenko einen hervorragenden Berufsmusiker als Chorleiter verpflichtet, der mit viel Hingabe und Einfühlungsvermögen, Liedgut aus den verschiedensten Stilrichtungen vermittelt. Unter seiner Führung wurde Mozarts „Vesperae solennes de Confessore“ eingeübt und im Anzinger Jubiläumsjahr 2012, mit dem Kirchenchor Mariae Geburt unter Leitung von Christian Richter, in der Pfarrkirche Anzing veranstaltet.
Am 20. Oktober 2013 wurde das nächste große Kirchenkonzert, „Gloria“ von Vivaldi und im Juli 2015 ein Gemeinschaftprojekt mit der Musikinitiative Anzing und einer Musikschule aus Palmela (Portugal), unter dem Namen "Zauberbrücke" aufgeführt. Ein Jahr später, am 28. Juli 2016 wurde dieses Projekt in einem zweiten Konzert mit großem Erfolg fortgesetzt.